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Dienstag, 18. Oktober 2011

Quo vadis „Clown“ ?

Ein Ausblick auf das ENDE der Clownerie.

Wie in diesem Bild zu sehen ist, befindet sich die „Clownerie“ (oder was man dafür halten mag!) in einer Phase des Niedergangs. Sie ist nicht mehr die unbeschwerte, geistreiche und dabei vergnügliche Unterhaltung wie in ihren besseren Zeiten, und erst recht nicht mehr der ironische oder gar satirische Ausdruck eines irgendwie gearteten, kritischen Zeitgeistes. Kinder haben meist ein sehr sicheres Gefühl für Gut und Böse. Hier ist es so: Der „Clown“ mutiert zum Kinderschreck und die Komödie flacht ab zum inhaltsleeren Geplänkel. Nicht einmal die Kunst vermag mehr eine Vision davon zu vermitteln, wie künftige Generationen miteinander umgehen sollten. Es herrscht Verwirrung. Nicht nur das ist unerträglich! Und es ist so, wie Abraham Lincoln schon sagte:

„Man kann alle Menschen für einige Zeit zum Narren halten und einige Menschen für alle Zeit, aber man kann niemals alle Menschen für alle Zeit zum Narren halten.“ 

Das allerdings ist keinesfalls die „Schuld“ der Narren selber, sondern vielmehr das Ergebnis einer durch und durch morbiden Gesellschaft. Was auch heißt: Nicht nur Politiker, Ökonomen, Psychologen, Moderatoren und andere selbsternannte Experten sind mit ihrem „Latein“ am Ende, sondern auch Künstler, Maler, Theatermacher und – horrible dictu! – Clowns. Wo in aller Welt gibt es noch gute Clowns? Und wo in aller Welt gibt es noch Menschen, denen man das glauben kann, was sie tun? Das Gedächtnis der Menschheit für Lösungen schwindet dahin, und ein Gefühl von Machtlosigkeit breitet sich aus. Sinnvolles Handeln setzt Erkenntnisse voraus. Und die Erkenntnis fällt eben nicht NICHT vom Himmel. Oder sagen wir es einmal anders: Es ist nicht das Bewußtsein der Menschen, das ihr Sein, sondern umgekehrt, ihr gesellschaftliches Sein, das ihr Bewußtsein bestimmt.(MARX) Es ist die erlebte Wirklichkeit, die das Denken prägt. Erst dann setzt das bewußte Handeln ein. Allein die Musiker werden wohl alle Zeiten überdauern...

Donnerstag, 25. Februar 2010

George Carl

This international mime clown died 10 years ago (1st January 2000) in Las Vegas aged 83. Born Giorgio Carlotti to American-Italian parents (who were farmers) in Niles, Michigan, USA, he left aged 10 to join a travelling circus. He learned to be a juggler, acrobat and barebag rider, becoming one of the best in America. As he grow older he branched out in to vaudeville to follow his great love of comedy. George Carl was a great clown.




Donnerstag, 24. September 2009

Der Herbst









Es gibt nichts schöneres, als dieses Gedicht, zumal Peter Hacks ein nicht nur poetischer, sonder auch kluger und den Zeitgeist wohl erfassender Kopf war. Dieses Lied lernten wir in der Schule. Es sei hier genannt, weil gerade seine Unbeschwertheit und Fröhlichkeit dem Wesen eines Clowns entsprechen. Und so bin ich:

Der Herbst steht auf der Leiter

von Peter H a ck s

Der Herbst steht auf der Leiter
Und malt die Blätter an,
Ein lustiger Waldarbeiter,
Ein froher Malersmann.

Er kleckst und pinselt fleißig
Auf jedes Blattgewächs,
Und kommt ein ein frecher Zeisig,
Schwupp, kriegt der auch ´nen Klecks.

Die Tanne spricht zum Herbste:
Das ist ja fürchterlich,
Die anderen Bäume färbste,
Was färbste nicht mal mich?

Die Blätter flattern munter
Und finden sich so schön.
Sie werden immer bunter.
Am Ende falln sie runter.

Die Natur ist eben (fast) immer schön!!!

Dienstag, 8. September 2009

Der Wert des Sports

Kleindenkendorf (ko). Nach einem peinlichen Auftritt im Olympia-Stadion hat die Kleindenkendorfer Elf Charakter gezeigt und mit einem energischen Spiel den zweiten Saisonsieg eingefahren. Das 8:0 gegen den Kreis-Kontrahenten aus Meisterfelde war dabei der erhoffte Befreiungsschlag. Schon in den vergangenen Partien wurde deutlich, dass die Talente des BFV zwar offensiv gut aufgestellt sind, aber einfach zu viele Tore kassieren. Das Hauptaugenmerk galt daher zunächst der Abwehrorganisation, denn man wollte gegen die bisher wenig durchschlagskräftigen Gäste nicht wieder einem Rückstand hinterherlaufen. Mit den entsprechenden Anreizen sei alles möglich, so der Coach der Sieger-Elf. Hier zeigt sich wieder, dass der Sport eine sinnvolle Alternative zu Schule und Studium ist. Das beweisen auch die Vergleichszahlen anderer befreundeter Länder wie der USA (s.Tabelle), wo der Fottbol schon immer die ihm gebührende Anerkenung erfährt.

Sonntag, 21. Juni 2009

Kladderadatsch !

Anzeige. Böswillige Concurrenten haben seit einigen Tagen das Gerücht zu verbreiten gesucht, ich wolle deutscher Kaiser werden, und beabsichtige ich demnächst mein Geschäft aufzugeben. Wer mich näher kennt, wird wissen, woran er ist. Fremden und Auswärtigen aber empfehle ich nach wie vor mein reichhaltiges Lager von Nachtmützen und Unterbeinkleidern.
Levy Heymann, Schloßplatz.


Bayrischer Minister: "Was wollen Sie vortragen, Herr Rat?"
Rat: "Was Ihnen beliebt, Exzellenz..." - Minister: "Dann nehmen Sie die soziale Frage, da habe ich neulich so gut danach geschlafen."

In einer deutschen Zeitung erschien vor kurzem ein Aufruf eines Komittees zur Gründung eines Festangestellten-Vereins unter dem Titel "Bureauangestellte! Wacht auf!" (Panoptikum, März-Nummer, 1928, S.11)

Was sagt eine Beamtenfrau, wenn ihr Gatte abends mit einer blauen Wange nach Hause kommt? - "Na, mal wieder auf dem Stempelkissen eingeschlafen?"

Wer waren die ersten drei Politiker? - Die Heiligen Drei Könige!
Sie legten die Arbeit nieder, zogen schöne Gewänder an und gingen auf Reisen.

Mittwoch, 7. Januar 2009

Der Zeichner Herluf Bidstrup

Am 26.Dezember 2008 war der 20.Todestag des großen dänischen Zeichners und Karikaturisten Herluf Bidstrup. Seine Bilder sagen mehr als alle Erklärungen. Ich hatte mal als Kind ein dickes Bidstrup-Buch - es war witzig, satirisch und (ist immer noch!) ziemlich aktuell...

Einige Links:

Mittwoch, 18. Juni 2008